US-Jugendstudie:
Twitter und Blogs sind out.
Facebook ist in!

So richtig war die deutsche Jugend dem Bloggen ja seit jeher nicht verfallen. Zumindest in den USA begeisterten sich 2006 noch 28 Prozent der Teenager für die kleinen Online-Tagebücher. Nach der jüngsten Studie des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center bloggten 2009 jedoch nur noch 14 Prozent der Befragten. Auch bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren zeigt sich dieser Trend: Hier sank die Zahl der aktiven Blogger von 24 auf 15 Prozent. Auch Twitter spielt für US-Teenager kaum eine Rolle: Lediglich acht Prozent der 12- bis 17-Jährigen nutzen den Mikroblogging-Dienst. Diese Tendenz wird auch durch Erhebungen innerhalb Deutschlands gestützt.

Das schwindende Interesse an Twitter und Blogs bedeutet jedoch nicht, dass die US-Amerikaner ihre Meinung nicht mehr im Internet preisgeben. Die Aktivität scheint sich lediglich in Richtung sozialer Netzwerke zu verschieben: stolze 86 Prozent aller Teenager, die auf Facebook und Co. aktiv sind, kommentieren dort auch die Aktivitäten ihrer Freunde. Beinahe jeder zweite Jugendliche kauft in den USA zudem Bücher, Musik oder Kleider online. Auch für den Konsum von Nachrichten wird das Internet genutzt: 62 Prozent aller US-Teenager informieren sich dort über das Weltgeschehen.

73 Prozent der US-Teens sind inzwischen in Social Networks aktiv – eine deutliche Steigerung im Vergleich zu früheren Erhebungen. So waren dies im November 2006 lediglich 55 Prozent und 65 Prozent im Februar 2008.


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1 Antwort zu “US-Jugendstudie:
Twitter und Blogs sind out.
Facebook ist in!”

  1. Bernd Seidl 10. Feb, 2010 bei 10:24 #

    Wie die Salzburger Nachrichten die Studie interpretiert gibts hier zu lesen: http://bit.ly/c7OAcn

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