Jüngste US-Studien belegen, dass der Konsum von TV-Werbung Kinder dick macht – unabhängig von Geschlecht und Kulturkreis. Beachtenswert ist, dass die Menge des Werbekonsums nur eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint. Sicher fördert stundenlanges Fernsehen nicht die körperliche Fitness und somit den Abbau kindlicher Fettpolster, es kommt jedoch eher darauf an, was genau der Nachwuchs schaut, wenn er vor der Mattscheibe sitzt. So stehe laut den Wissenschaftlern der University of California in Los Angeles (UCLA) die Fernsehwerbung für ungesundes Essen nachweislich im direkten Zusammenhang mit dem Übergewicht von Kindern.
Die Zielgruppe der jugendlichen Internet- und Mediennutzer stellt Unternehmen aus der Touristik in Marketingfragen, in der Kommunikation und in der Auswahl der Medien vor immer neue Herausforderungen. Unter Beteiligung ausgewiesener Experten veranstaltet die Messe Berlin in Zusammenarbeit mit RUF Jugendreisen am Freitag, dem 12.3.2010 auf der Bühne in der Halle 4.1 eine Beitragsreihe zu einem der Leitthemen der ITB 2010: Social-Media & Markenkommunikation. Ich freue mich, auch zu dieser Veranstaltung einen kleinen Beitrag leisten zu dürfen und wäre über ein volles Haus außerordentlich entzückt.
Ab dem 2. März erscheint im Egmont Ehapa Verlag mit “Polly Pocket” ein neues Kindermagazin. Das neue, 36 Seiten starke Heft richtet sich an Mädchen im Alter zwischen 6 und 8 Jahren. Die Erstausgabe bietet neben Geschichten, Tests, Rätseln und Malvorlagen auch eine von 12 Sammelpuppen als Extra.
Die ITB Berlin wird in diesem Jahr in weiten Teilen unter dem Motto Social Media & Touristik stehen. Gleich mehrere Veranstaltungen widmen sich in gewohnt kompetenter Manier diesem zukunftsweisenden Thema. Den Auftakt bildet der “ITB Future Day” am Mittwoch, dem 10. März 2010. Um 14.45 Uhr findet in Halle 7.1 eine Podiumsdiskussion zum Thema “Web 2.0 and Social Media: Lessons from the Leaders” statt. Ich freue mich, in dieser erlauchten Runde einen kleinen Beitrag leisten zu dürfen.
Trend erkannt und mitgerannt. Das müssen sich die Verantwortlichen der Gebühreneinzugszentrale wohl gedacht haben, als sie ihrer Agentur Media Consulta den Auftrag erteilten eine Online-Plattform zu entwickeln, um mit dem geschätzten Gebührenzahler in aktiven Dialog zu treten. Seit dem 2. Februar ist es nun online, das – selbstverständlich gebührenfinanzierte – Forum gez-meine-meinung.de. Doch statt konstruktiver Beiträge schlagen den Betreibern Hohn, Spott, Missgunst und blanker Hass entgegen. Ein Desaster bahnt sich an. Um in der Werbung zu bleiben: Vielleicht hätten sie jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt.
So richtig war die deutsche Jugend dem Bloggen ja seit jeher nicht verfallen. Zumindest in den USA begeisterten sich 2006 noch 28 Prozent der Teenager für die kleinen Online-Tagebücher. Nach der jüngsten Studie des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center bloggten 2009 jedoch nur noch 14 Prozent der Befragten. Auch bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren zeigt sich dieser Trend: Hier sank die Zahl der aktiven Blogger von 24 auf 15 Prozent. Auch Twitter spielt für US-Teenager kaum eine Rolle: Lediglich acht Prozent der 12- bis 17-Jährigen nutzen den Mikroblogging-Dienst. Diese Tendenz wird auch durch Erhebungen innerhalb Deutschlands gestützt.
Das REISENETZ, der Deutsche Fachverband für Jugendreisen, empfiehlt Eltern und Jugendlichen bei der Auswahl einer Jugendreise, die Anbieter im Vorfeld gründlich auf Seriosität und Qualität zu prüfen. Der Preis sollte nicht das entscheidende Auswahlkriterium sein, sondern vielmehr sollte die Qualität der pädagogischen Betreuung, die Vielfältigkeit des Programmangebotes und die Verpflegung am Zielort den Ausschlag geben.
Die IVW hat sich über Jahrzehnte als Messinstrument für den Print- und in jüngerer Zeit auch für den Online-Bereich etabliert. Die hier manifestierten Auflagen, Verbreitungen und Reichweiten bestimmen die Bedeutung einer Publikation und letztendlich über die Anzeigenpreise auch die wirtschaftliche Situation der Verlage. Dass die IVW den Verlagen bei der Meldung ihrer Kennzahlen einen gewissen gestalterischen Spielraum lässt, ist hinreichend bekannt.
Unter den deutschen Social Networks ist die VZ-Gruppe weiter die Nummer 1. SchülerVZ, studiVZ und meinVZ bauten mit insgesamt 16 Millionen registrierten Nutzern ihre Spitzenposition unter den deutschen Netzwerken weiter aus. Nicht nur bei der Reichweite, auch bei Nutzung und Aktivität sind die drei klar vorn. Mehr als 40 Prozent aller Nutzer besuchen ihr VZ-Netzwerk mehrmals täglich, 60 Prozent mehrmals wöchentlich und über 80 Prozent mehrmals monatlich.
Das mobile Internet ist auf der Überholspur: Bereits innerhalb von drei Jahren sollen webfähige Handys den PC beim Internetzugang den Rang ablaufen, prognostizieren Experten. “Bald wird jeder rund um die Uhr online sein”, sagt Daniel Ott, Sprecher der Initiative D21. Schon 2013 soll die Anzahl der internetfähigen Mobiltelefone die der Computer übersteigen.